BIOGRAFIE

 

Marcus Rolf Schmidl„Als Sänger soll er werden einmal ganz groß”!

Das musste sich damals auf „der Vater ist der Sängerboss” reimen.

Und so wurde in einem Ständchen vom Garmisch-Partenkirchener Hochlandchor Marcus Schmidl (Schmild / Schmidöl / Schmidt / Schmiedel / Achmiedel / . . .) bei seiner Geburt im Jahre 1971 der Gesang quasi mit in die Wiege gelegt.

Wie Klaus und Markus hat auch er die Schule der Domspatzen, ohne hier nennenswerte Begebenheiten zu nennen, durchlaufen. Zugunsten der „Wiegenliedprophezeiung” hat er danach seine starke Neigung zur Malerei für ein Jahrzehnt vertrocknen lassen, das Arrangieren anderen überlassen, sich dann in den Sog der Widrigkeiten eines Hochschulstudiums ziehen lassen, also alles stehen und liegen lassen, nur um sich voll und ganz dem Gesange hinzugeben.

Seit Oktober 2001 ist er nun tatsächlich diplomierter Konzertsänger. Das heißt aber hoffentlich nicht, dass er seinen Zenit als Sänger schon überschritten hat. Bei Bässen bräuchte man da ja eigentlich keine Angst zu haben.

Heute malt er auch wieder  –  was ihm sehr gut zu tun scheint  – , greift hie und da erneut für Singer Pur als Tonsetzer zur Feder und hebt vieles wieder auf, was er damals liegen und stehen hat lassen, nur um sich ganz dem Gesange, nun vielleicht einmal in seiner „ganz großen” Fülle, hinzugeben.

Mit diesem „einmal ganz groß” zu leben, ist eine enorme Bürde, wie er immer wieder bekundet.

(Und wie er zu dem seltsamen Beinamen „Smy” kam? Er sagt, er weiß es nicht.)